Ich möchte meine Freunde, Bekannte und alle die es interessiert ein bisschen informieren welche Erfahrungen ich im Reich der Mitte und dort vor allem in Shanghai gemacht habe.
Gleich gegenüber der Pauluskirche ist das Macau Fort. Es wurde durch die Jesuiten erbaut im Jahre 1626. Ein ganz "klassisches Fort", quadratisch, auf dem Berg (damals die höchste Erhebung im Rahmen der Stadt).
Um das Fort herum sind wunderbare Bäume gepflanzt, alles grün, sehr schön.
Seit 1998 befindet sich dort das Museum von Macau in dem die Entwicklung von Macau aufgezeigt wird aber auch die kulturellen Unterschiede zwischen "Ost und West" ein bisschen dargestellt werden.
Im Museum an sich war es etwas düster aber man bekam wirklich einen guten Überblick über die historischen Gegebenheiten.. Macau war übrigens "die Hochburg" für Feuerwerkskörper. Die ganze Welt wurde mit Feuerwerkskörpern "Made in Macao" versorgt.
Danach sind wir raus und mir fiel eine Kanone besonders ins Auge sozusagen das alte Macau zielt auf das neue Macau. Hiervon mehr in Teil 3.
Ganz zum Schluss noch zwei Schwenks vom Fort Macau über die Stadt Macau.
Neben Hongkong ist sicherlich Macau als ehemalige europäische Kolonie den meisten bekannt oder es wird auch ziemlich oft mit Glücksspiel in Verbindung gebracht. Wenn Ihr jetzt denkt daß ist neumodischer Kram so guck euch mal den James Bond "Der Mann mit dem goldenen Colt" an. Bereits in den 60er Jahren war das Glücksspiel in Macau bereits eine Instanz. Viele sagen Macao wäre das Las Vegas Asiens aber dazu erzähle ich euch später noch was.
Also wie kommt man nach Macao? Nun man kann ganz klassisch hinfliegen (Internationaler Flughafen) oder fast hinfliegen von Hongkong. Was meine ich hier mit "Fast Hinfliegen". Nun es gibt eine Schnellbootverbindung von Hongkong nach Macao. Ist fast wie am Flughafen - Check In - Boarding - etc. Die Boote sind extrem schnell (Katamaran bzw. Trimaran oder auch Tragflügelboote). Die Überfahrt nach Macao dauert ca. 45 Minuten.
Leider hatte ich (wie immer wenn ich in Hongkong bin) Pech mit dem Wetter. Es war regnerisch und diesig so daß wir (war mit Alick, meinem Chef dort) nichts von der Küstenlinie mitbekamen.
Einzig zwei Fotos sind geglück. Einmal bei der Ausfahrt aus Hongkong (Fotos von der im Bau befindlichen Stonecutters Bridge (länge 1.6 km, Höhe der Pylonen 300 Meter) und bei der Einfahrt nach Macao (Brücke der Freundschaft wenn ich die Karte richtig gelesen habe).
Macao bestand ursprünglich aus 3 Inseln. Mittlerweile gibt es Brücken und Langewinnung zuhauf so daß es nur noch 2 Inseln sind. Die Entwicklung kann man im Museum angucken.
Ein Vorteil des Glücksspieles ist daß die Hotels billig sind und so konnten wir ein Wochenendpaket (2x Übernachtung, 2x Fährüberfahrt mit Schnellfähre) für 130 € pro Person ergattern. Wer in Hongkong ist sollte auch mal Macao besuchen.
Macao an sich ist eine Mischung aus altem China, der portogisischen Kololnialzeit, dem modernen China, westlichen Einflüssen also sehr interessant.
Hier ein paar Impressionen.
Macao kann man wunderbar zu Fuss erkunden. Wir sind dann also durch Gassen und Wege irgendwann bei der Runie der Pauluskirche angekommen. Das historische Wahrzeichen schlechthin (Gebaut im 17 Jahrhunder). Von der Kirche steht nur noch die Front. Der Rest wurde durch ein Feuer zerstört. Mittlerweile ist alles abgestützt und soweit restauriert. Auch eine kleines Museum über das Kloster ist in der ehemaligen Kirche integriert. Weiterhin sozusagen eine Freiluftausstellung wie man bei den Ausgrabungen vorgegangen ist.
Die spinnen die Römer, so hätte wohl ein etwas vollschlanker (nicht dick) blau weiß gestreifter Gallier gesagt. Ich zumindest dachte mir nur dauernd "Die spinnen die Chinesen". Obwohl einiges gewohnt übertraf das Chaos an einer Mautstation, auf dem Rückweg von der Höhle (siehe vorherigen Blog-Eintrag), alles bis daher gewesene.
Gedränge im Millimeterbereich. Hupen, Stress etc. Oder anders ausgedrückt. Für nicht mal einen km Stau ~ 1 Stunde anstehen und Dauerstress.
Nach langer Pause mal wieder ein Update von Ende Januar (Was für ein Rückstand. Habe noch so viel zu erzählen.)
Wir haben eine Tropfsteinhöhle in der Jiangsu Provinz (circa 75 Millionen Chinesen leben dort, das sind nur 7 Millionen weniger Einwohner wie Deutschland hat) besucht aber fragt mich nicht nach Namen, Ortsangaben, etc. Jiangsu Provinz ist sozusagen die genaueste Angabe die ich machen kann.
Es war, wie gesagt, Anfang Februar und dementsprechend war es noch trist und grau aber so eine Art Gummibaum hat richtig grün reingebracht.
Ja dann ging es in die Höhle. Der Eingang an sich war recht unscheinbar und wir waren gespannt was uns dort erwartet.
Es war eine Tropfsteinhöhle aber richtig chinesisch wenn ich es mal so ausdrücken darf. Alles beleuchtet aber dazu später noch bessere Fotos.
Aus Sicht der Arbeitssicherheit bzw. Höhlensicherheit sieht man das ganze etwas entspannter als in Deutschland. Pass auf deinen Kopf auf und dann bück dich......
Dann kam das nächste Highlight. Eine Fahrt über einen unterirdischen See. Alles natürlich perfekt gesichert und abgestimmt....
Ganz ehrlich die Boote waren nicht sehr vertrauenerweckend und auch die Anzahl der Person pro Boot war auf Chinesen abgestimmt und doch nicht auf besser gebaute Deutsche (Mich!!!).
Dann kamen wir in die Haupthöhle. Wunderherrlichschön beleuchtet und hoffe Ihr bekommt durch die Fotos einige Impressionen davon mit.
Unmerklich haben wir uns im Höhleninneren nach oben gearbeitet und der Ausgang der Höhl ist auf einem Hügel. Um wieder in die Talstation zu kommen mussten wir uns der modernsten Technick (Hüstl) anvertrauen.
Nebenbei sollte noch erwäht werden, daß Gerda massive Höhenangst hat. Diese Sesselliftfahrt ist ein Scheidungsgrund (O-Ton Gerda aber Sie ist ja nicht mit dem Organisator verheiratet und Horst konnte nix für diesen Ausflug).
Am Ende der Sesselliftfahrt gab es noch ein Foto von der Ankunft. Auch hier wieder modernste Technik der improvisierten Art aber daß Ergebnis (der Ausdruck) war "One Wall Free".