Freitag, 13. März 2009

Shanghai World Financial Center - Update Januar 2009

Update Januar 2009

Wie versprochen die Fotos nun von innen. Am 25.01.2009 war ein Supertag und wir (Lotte, Gerda, Horst, Andreas und ich) sind spontan in das SWFC gegangen.
Aber vor der Besichtigung mussten wir uns in Geduld üben weil Italiener sind halt einfach nicht pünktlich ;-) Während wir so warteten (auf unseren Italiener) wollte Horst eine Uhr kaufen bzw. der Verkäufer wollte dass Horst eine Uhr kauft. Nach langen Verhandlungen haben wir herausgefunden dass er keine Gucci für die Oma Emma hat. Schade sonst hätten wir gekauft. Jeder der sich denkt "Was schreibt der da für ein Mist" soll sich nicht verrückt machen. Wir haben uns köstlich amüsiert. Dann waren wir komplett weil unser "Italiener" war dann da.



Ab zur Kasse, ABER erstmal prüfen wie hoch man hinauswill. Es gibt 3 Aussichtsmöglichkeiten.
  1. 423 Meter (94 Stock)
  2. 439 Meter (97 Stock)
    oder
  3. 474 Meter (100 Stock)
Auf der höchsten Ebene kann man dann über einen Glasboden laufen aber dazu später.
Aber zuerst geht es mal in den Untergrund zur Kasse, dann durch eine Sicherheitsschleuse (wie am Flughafen). Vor dem Aufzug kommt man noch in einem Warteraum wo es erstmal eine chinesische Hochhausshow (Lichteffekte, drehendes Modell). Diese Lichteffekteshow setzt sich dann auch im Aufzug fort aber das kommt leider nicht so auf dem Foto raus.



Nach dem Aufzug noch ein Rolltreppchen und dann kommt man so langsam an das Ziel.



Dann ist man im 100. Stock und hat den berühmten Glasboden vor sich und man muss darüber weil der Ausgang ist auf der anderen Seite. Lotte ist mutig......



Und natürlich "der Blick" über Shanghai.




Noch 2 Schwenks über Shanghai.



Dann ging es noch auf eine andere Aussichtsplattform.

Dort konnte ich "zufällig" ein echt chinesisches Ansichtsfoto machen. LOL.


Ja dann ging es mit uns nur noch bergab und ja guckt euch die "Lightshow" am besten selbst an.



Und schon waren wir wieder draußen..... Schön war es.

Guestbook / Gästebuch




Update 25.08.2008

OK das letzte Foto von außen.



Angeblich (soweit das Schild stimmt) kann man ab 30.8.2008 mit der Eröffnung des Observatoriums rechnen. Observatorien gibt es auf Stockwerk 94, 97 und 100. Bin mal gespannt.



Update 08.07.2008

Ein blauer Himmel. Wie geschaffen für dieses Foto.
Das nächste Update wird wohl von innen sein.




Update 18.06.2008

Die Beleuchtung wurde gestern Nacht zum ersten mal eingeschaltet. Leider hat das Wetter nicht so mitgespielt. Sieht aber trotzdem toll aus.



Update 18.04.2008

Mittlerweile ist fast alles verglast. In 2009 soll die Eröffnung sein. Bin schon gespannt. Angeblich soll man in dem oberen Durchgang über Glas laufen und so zarte 490 Meter nach unten gucken können.




Update 09.02.2008


Wieder ein bisschen mehr fertig und noch ein Schnappschuss, bei schönsten Februarwetter, von den 3 höchsten Gebäuden Chinas.



Update 19.12.2007

Mittlerweile sind die Stützen entfernt und man kann den "Flaschenöffner" sehen.



Wie der Jin-Mao Tower ist auch das im Bau befindliche SWFC (Shanghai World Financial Center) ein Wolkenkratzer. Es ist das höchste Gebäude Chinas mit 492 Metern.
Auch dieser Wolkenkratzer ist nur 20 Minuten von der Wohnanlage entfernt in der ich mein Unwesen treibe.

Die unteren Stockwerke sind bereits verglast.
Nur wo die Aufzüge für die Bauarbeiter sind wurden noch keine Fenster eingebaut.


Hier sieht man schön den Unterschied zwischen Jin-Mao im und dem SWFC.



Die Bauarbeiten sind voll im Gange.
Dis sind Fotos die circa 2 Monate alt sind.


Mittlerweile sind die Stützen entfernt und man könnte geneigt sein zu sagen daß dieses Hochhaus wie ein großer Flaschenöffner aussieht.
Das Trapez war ursprünglich als Kreis geplant. Dies wurde von den Chinesen aber als aufgehende Sonne interpretiert und da die Planung des SWFC in Japan stattfindet wurde das ganze als höchst politisch betrachtet (2 Weltkrieg Japan vs. China). Deswegen hatte man sich nach langer Diskussion auf das Trapez geeinigt.

Damit befinden sich die 3 höchsten Gebäude Chinas in Pudong.

- Shanghai World Fincance Center (Nummer 1) - 492 Meter
- Jin-Mao Tower (Nummer 2) - 421 Meter
- Oriental Pearl Tower (Nummer 3) - 342 Meter (mit Antenne höher als Jin-Mao nämlich 468 Meter)

Anbei alle 3 auf einen Blick. Jin-Mao ist schwer zu erkennen (im Vordergrund des SWFC).











Donnerstag, 26. Februar 2009

Kulinarisches Januar 2009

Wie schon 2008 möchte ich mit euch meine kulinarischen Erfahrung teilen. Wie gesagt ich liebe die asiatische / chinesische Küche und habe auch alles probiert. Einzige Verweigerung im letzten Jahr waren halbe geröstete Entenköpfe. Das Hirn wäre die Spezialität gewesen. Dann doch lieber Fischblase (guckt bei den 2008 Einträgen).

Es ging mit einem Doppelschlag im Januar los. In Hongkong wurde ich zum Hot Pot eingeladen mit Meeresfrüchten (wie es so schön heißt).

Es ging los mit einem Seeohr (English: Abalone). Dachte erst ist eine Muschel aber ein bisschen lesen und siehe da es ist eine Schnecke. Wie üblich war die Schnecke frisch aus dem Becken und sehr lebendig. Also selber kochen. Geschmacklich nicht schlecht aber werde versuchen die Schnecke höflich zu vermeiden, da die Schnecke vom aussterben bedroht ist.



Dazu gab es "Xiang Bi Clam" und es bedurfte einiger Nachforschungen um auf den englischen Namen "Geoduck" bzw. den deutschen Namen "Elefantenrüsselmuschel" zu kommen.



Die Muschel ist sehr beliebt und wird, wie in unserem Falle, gekocht (Hot Pot) oder aber auch als Sashimi (Roh und in Sojasoße dippen) gegessen. In beiden Fällen schmeckt die Muschel sehr gut. Ist nicht vom Aussterben bedroht da diese Muschel in Farmen gezüchtet wird.

Dazu ein kühles Bier und der Tag bzw. Abend war gerettet.



Einen Tag später hatten wir unseren "Annual Dinner" (bei uns würde man Weihnachtsessen sagen) da das "Chinese New Year" vor der Tür stand.

Auch hier lag der Focus wird auf "Meeresfrüchte". In Hongkong kann ich diese jedem nur empfehlen. Absolut frisch und günstig. Bei uns würde man sich dumm und dämlich bezahlen.

Das Essen sucht man sich in den Aquarien direkt vor dem Restaurant aus.



Dann ab in die Plastiktüte, wiegen und in einem Eimer.
Ab damit in die Küche und in kürzester Zeit bekommt man "seine Meeresfrüchte" frisch gekocht serviert.



Ist wirklich gigantisch die Auswahl und das ist alles für ein Restaurant. An dieser Ecke gab es garantiert mehr als 20 solcher Läden mit den dazugehörigen Aquarien. Hier mal ein kleiner Schwenk.



Es gibt natürlich auch alle möglichen getrockneten Fische aber nicht an diesem Abend. Alles frisch, alles super gut.



Kleines "Schmankerl" zum Schluss. Musste noch ein Telefonat führen und bin zu diesem Zwecke mal schnell ins Freie. Die Rauerecke (ist es wirklich) im 1.OG sieht wirklich so aus.




Montag, 23. Februar 2009

Flagge einholen am Platz des himmlischen Friedens - Tian'anmen Square

Der Tian'anmen (Platz des himmlischen Friedens) ist gigantisch. Habe mal nachgelesen und der Platz hat angeblich die Abmessungen 880 x 550 Meter. Glaube ich gerne. Soll der größtePlatz der Welt sein (Glauch ich auch). Auf jeden Fall wie wir aus der "Verbotenen Stadt" raus sind waren Absperrungen aufgestellt und dann sind wir einfach mal auf diesen Platz gegangen. Wir wussten ja nicht was Sache ist bis uns 2 Chinesinen angesprochen haben (die haben mit uns ein Verkaufsgespräch angefagen so würde ich es mal nennen). Wollten wissen ob wir (die Franks) schon verheiratet sind, was wir machen etc..... Wir haben uns später freundlich verabschiedet aber vorher noch rausgefunden daß dies die ganzen Menschen auf das Einholen der Nationalflagge warten.



Im Hintergrund des Tian'anmen ist ein gewaltiges Foto von Mao Zedungs an einem Gebäude zu sehen. In diesem Gebäude wird sein Leichnam ausgestellt. Ganz ehrlich "Nicht mein Ding!". Das Mausoleum (sollte man das nicht MAOsoleum nennen?) ist nicht unbedingt klein geraten.



Und dann kamen die Soldaten zum Flagge einholfen. Absolut korrekte Prozedur. Höchst professionell aber meine Speicherkarte verabschiedete sich leider.

Dadürch könnt ihr nur einen kurzen Abschnitt von der Trainingssession sehen (findet statt auf einem Platz zwischen der verbotenen Stadt und den Platz des himmlischen Friedens) und nur den Aufmarsch zum Flaggeneinholen. Guckt es euch an.



Wir wollten dann ein Taxi für die Heimfahrt ergattern aber "No Chance". Wir haben uns dann Alternativ für ein Motorradtaxi entschlossen. Das war ein Abenteuer uuaahh. Leider war mein Speicherkarte voll (wollte die Fahrt filmen) aber ein paar Fotos sind doch gelungen.
Lächerlicher Preis von 15 RMB für eine Thrill der besser als jede Achterbahn ist.



Sonja und Frank hatten es "etwas beengt". Erstmal relaxen...



So das war der letzte Nachtrag von Beijing. Beijing ist ein touristisches und kulturelles Highlight. Ich hoffe daß ich nochmal Gelegenheit habe hierher zu kommen.


Samstag, 21. Februar 2009

Die Verbotene Stadt - Forbidden City - Gugong

Noch ein Nachtrag aus dem Monat November 2008. Beijing ist natürlich nichts ohne einen Besuch der "Verbotenen Stadt". Der Kaiserpalast liegt zentral in Beijing, ist fast 600 Jahre alt (Baubeginn 1406) und hat die gigantische Fläche von 720.000 m². Unvorstellbar eigentlich. Aber heute ist dieser für die Öffentlichkeit zugänglich und einer der Touristenmagneten (sowie diverser Händler, Verkäufer, etc. etc.).

Blick auf den Haupteingang und zwei vom Wachpersonal (dazu später, beim Eintrag "Platz des himmlischen Friedens" noch mehr.) .



An diesem Tag war relativ wenig los. Das nächste Foto vom ersten Innenhof ist sozusagen ein Schnappschuss weil keine Leute darauf zu sehen sind. Das andere Foto zeigt den nächsten Palastabschnitt.



Am Anfang ist der Kaiserpalast wunderherrlichschön renoviert. Das ganze wird auch angestrahlt, hervorgehoben etc.



aber (es gibt auch hier ein aber) es gibt auch Stellen die nicht renoviert sind.
Da wird dann nichts beleuchtet (das Foto hat der Blitz erleuchtet, ansonsten ist diese Stelle kaum sichtbar). Die Dächer hat sich die Natur zurückerobert, die Farben sind weg.
Renoviert wurde weil Olympia vor der Tür stand und auch der Tourismus als Einnahmequelle dient. Vorher wurde das ganze im Kommunismus nicht gepflegt.



Warum wird der Löwe nur von vorne abgelichtet? Von hinten doch auch ganz nett und das Foto hat nicht jeder ;-)



Der Kaiserpalast ist wirklich gigantisch und ich könnte diesen Bericht mit Fotos zupflastern aber muss nicht sein. Am Anschluss ist noch ein schöner Garten (der kaiserliche Palastgarten) mit alten Baumbestand und ja, dann war die Zeit schon um, und wir (Sonja, Frank und Frank) mussten wieder hinaus.



Noch ein paar Schwenks über die Anlage.



Fazit
Wer nach Beijing kommt und die verbotene Stadt sich nicht anschaut der verpasst etwas gewaltiges und eigentlich unvorstellbares (Genauso wie die große Mauer. Ist einfach ein MUSS!!!).


Dienstag, 17. Februar 2009

Das Olympiastadion in Beijing - Birds Nest

So es war lange Ruhe im Blog, und zwar für fast 2 Monate, aber es gibt wichtigeres als Bloggen. Deswegen fangen wir doch einfach im Februar 2009 mit einem Nachtrag aus dem November 2008 an. Da hatte ich die Gelegenheit, bei wunderbaren Wochenendwetter, das Olympiastadion in Bejing ("Birds Nest") zu bewundern.

Der Andrang war famos.
Schaut auch mal die Schlangen vor den Eingängen an.



Auf Details wurde geachtet. Guckt euch mal die Beleuchtung an. Ist die Lampe nicht putzig.



Gut nach 10 Minuten anstehen, ging alles sehr flott, den Eintritt von 50 RMB (circa 5 €) abdrücken und rein mit der Masse.
Die Feuerwehr wurde als Reinigungstrupp abkommandiert und hat die Stahlträger gereinigt.



Ach ja ich habe mir sagen lassen dass hier die gleichen Architekten am Werk waren die auch die Allianz-Arena entworfen haben.

Man wird direkt in das Stadioninnere reingeführt und es ist, wie üblich, Gedränge. Also mal nach links ausscheren und einen anderen Weg nehmen. Komischerweise machen die Chinesen dies nicht. Während der Olympiade war das Station, so die Infotafel, mit 91.000 Sitzplätzen bestückt. Nach der Olympiade wurde die Kapazität au 80.000 Sitzplätze reduziert. Ist aber immer noch sehr beeindruckend.


Hier mal ein kurzer Schwenk durch das ganze Stadion.



Man wird quer durch das ganze Station durchgeführt und geht auf der anderen Seite wieder hinaus. Das ist sozusagen ein Foto vom Ausgang auf den Eingang. Damit Ihr eine Vorstellung von der Größe des Stadion bzw. der Stahlträger bekommt hier mal ein Foto mit einem Chinesen.



Die Gesamte Olympiaanlage ist gigantisch. Hier noch ein paar Impressionen davon. Ihr werdet sicherlich die Schwimmhalle erkennen. Sieht Nachts hervorragend aus, am Tag eher schüchtern.



Noch eine kleine Schlussbemerkung. Kaum sind die Olympischen Spiele rum wird schon wieder aufgerissen. So schnell ist China.